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20.09.2026
18:30 Uhr
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Die Aufholjagd von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zeigt, dass im Zweifel die Person jedes Programm schlägt. Allerdings ist der Zustand der Christdemokraten unter Kanzler Friedrich Merz besorgniserregend.

Auf dunkle Wolken folgt stets wieder Sonnenschein und auf jeden Wahlkampf eine neue Regierung, auch in Mecklenburg-Vorpommern.
Gregor Fischer/AFP
Das Comeback Manuela Schwesigs bei der Landtagswahl im Nordosten ist so auffällig wie das Rot, das die Sozialdemokratin zuletzt so beharrlich getragen hat. Vor einem Jahr noch fand die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns nur halb so viel Zustimmung wie ihre Rivalin, die unter dem Verdacht des Rechtsextremismus stehende AfD. Aber Schwesig, die sich im Leben schon öfter durchgebissen hat, holte die AfD beinahe wieder ein und dürfte wohl Ministerpräsidentin bleiben. Sie hat die Erfolgswelle der AfD, die sich in Sachsen-Anhalt so gefährlich aufgetürmt hat, nicht gebrochen, aber vorerst gebremst.
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